Ein neues Talent für die TB-Heber

Annika Pilz schafft die Bundeskadernorm

Die ehrgeizige 14-jährige Annika Pilz überraschte letztes Wochenende beim internationalen Oder-Pokal in Frankfurt/Oder mit einem starken Auftritt. Sie stellte mit 60 kg Reißen, 131 kg im Zweikampf und bei nur 50,1 kg Körpergewicht mit starken 98 kg Relativpunkten neue Bestmarken auf. Doch das Wichtigste für sie am Samstag war die Erfüllung der Bundeskadernorm, die exakt bei 131 kg im Zweikampf in der Gewichtsklasse bis 53 kg liegt.

In Berlin vor einer Woche war sie ja erstmals gemeinsam mit ihrem Vater Steffen Pilz beim Zweitbundesligawettkampf für Roding an der Hantel. Durch ihn ist sie auch zu den TB-Gewichthebern gekommen. Die Rodinger Trainer Anton Hecht, Gregor Nowara sen. und Matthias Hecht haben schon früh das Talent von Annika erkannt, die anscheinend auch die guten Gene von Vater Steffen mitbrachte. Aus eigenen Antrieb wollte sie, wie einige Rodinger Talente vor ihr, an den Bundesstützpunkt mit Sportinternat nach Frankfurt/Oder wechseln. Dort trainiert sie seit Februar 2016 zielstrebig mit ihrem Trainer Lars Betker sehr erfolgreich und die Bestmarken purzeln bei fast jedem Wettkampf.

So auch am Samstag beim Internationalen Oderpokal, wo auch Sportler aus Kaliningrad, Litauen, Dänemark, Spanien, Polen und natürlich aus Deutschland am Start waren. Annika brillierte nicht nur mit der Kadernorm und Bestmarken, sondern war auch die beste weibliche Teilnehmerin, wofür sie einen großen Pokal bekam. Die Rodinger Gewichtheber gratulieren Annika zum großen Erfolg. Trainer Matthias Hecht freut sich, das mit Annika vielleicht ein weiteres Talent aus dem eigenen Nachwuchs für die Bundesligastaffel heranreift.