Dietlmeier und Meingast bei der Deutschen

Dietlmeier und Meingast bei der Deutschen

TB-Jugendheber zum Jahreshöhepunkt in der Hauptstadt

Erstmals seit langer Zeit ist Berlin wieder Ausrichter einer nationalen Meisterschaft im Jugendbereich. Die Gastgeber sind aber kein unbeschriebenes Blatt. Regelmäßig finden die Ostdeutschen Meisterschaften dort statt und auch sportlich sind am Bundesstützpunkt vielversprechende Talente an der Hantel. Für den Höhepunkt des Heberjahres haben sich Samuel Dietlmeier und David Meingast vom TB 03 Roding qualifiziert und möchten im Kampf um Bronze eingreifen.

Gemeinsam mit den Lenz-Brüdern, die ja bekanntlich in der Mannschaft für Roding heben und den Eltern, erfolgt die Anreise am Freitag. Robert Lenz und Jugendleiter Matthias Hecht werden als Trainer mit vor Ort sein. Das Rodinger Nachwuchs-Duo hat sich in den letzten Wochen akribisch auf die Meisterschaft vorbereitet. In den Herbstferien fand dazu auch ein Trainingslager des Bayerischen Gewichtheberverbandes im Sportcamp Regen statt. Dort gab Landestrainer Christian Koherr letzte wertvolle Tipps.

Samuel Dietlmeier feierte Ende Juni seinen bislang größten sportlichen Erfolg mit der Bronzemedaille bei den internationalen Deutschen Meisterschaften in Obrigheim. In dieser Vorbereitung kam er bislang aber noch nicht so richtig ins Rollen und auch die Resultate bei den Wettkämpfen waren ausbaufähig. Dennoch zeichnete sich zuletzt ein Aufwärtstrend ab. Daher geht er optimistisch in den Wettkampf. Zumal Samuel auf der großen Bühne immer noch eine Schippe drauflegen kann. Bei starker Konkurrenz im Mittelgewicht des Jahrgangs 2010 wird eine Steigerung im Kampf um einen Podestplatz auch notwendig sein.

Bereits seit dem Jahr 2017 hebt David Meingast Gewichte für den TB 03 Roding und hat schon einige nationale Wettkämpfe bestritten. In diesem Jahr steht seine letzte Deutsche Meisterschaft im Jugendbereich an. Mit vielen Bestleistungen bei den letzten Auftritten hat er gezeigt, dass die Form sehr gut ist. Zuletzt kam er in der 2. Bundesliga auf erstmals 75 Relativpunkte und stellte Bestleistungen im Reißen und Stoßen auf. Diese möchte er auf der großen Bühne nochmals steigern und damit ein Wort um die Bronzemedaille mitsprechen. In der Klasse bis 71 kg trifft er jedoch auf starke Konkurrenz.

Matthias Kurze