Roding kämpft um Verbleib in der 1. Bundesliga
Für
die TB-Heber geht es jetzt ans Eingemachte. Am kommenden Wettkampftag gastiert der TB 03 Roding beim KSV Durlach in Karlsruhe. Es wird ein vorentscheidendes Duell im Abstiegskampf der 1. Bundesliga. Roding ist derzeit Tabellenschlusslicht. Durlach hat auf dem drittletzten Platz aber nur einen Punkt mehr auf dem Konto. Dazwischen liegt noch der derzeit formstarke KSV Grünstadt. Am Ende der Saison steigt der Tabellenletzte direkt ab und der Vorletzte muss in die Relegation mit den Meistern der beiden 2. Bundesligen.
Roding steht also unter Zugzwang, zumal Durlach und Grünstadt am letzten Kampftag direkt aufeinandertreffen. Nach guten Leistungen im Saisonverlauf fehlen weiterhin entscheidende Punkte, um sich im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen. In Durlach zählt deshalb jeder Zähler – im Idealfall ein Auswärtssieg mit drei Punkten, der im engen Rennen um den Klassenerhalt enormen Wert hätte.
Die Verantwortlichen rechnen mit einem Duell auf Augenhöhe. Beide Teams bewegen sich leistungstechnisch dicht beieinander, Nuancen dürften über Sieg oder Niederlage entscheiden. Jeder gültige Versuch und jedes Kilogramm können am Ende den Ausschlag geben. Daher gehen die Rodinger voll fokussiert in den Wettkampf.
Cabala wieder dabei
Personell setzt Roding auf Kontinuität. Die Aufstellung entspricht weitgehend der Formation des letzten Wettkampfs. Der Slowake Sebastian Cabala ersetzt auf der Ausländerposition den Ungarn Lajos Ujvari im Team. Zudem soll Rishabh Saini im Stoßen wichtige Relativpunkte beisteuern. Er wird ein Duett mit Simon Brandhuber bilden. Ziel ist es, von Beginn an Druck aufzubauen und sich keine unnötigen Fehlversuche zu erlauben.
Rückendeckung erhalten die Oberpfälzer auch von den Rängen. Ein Fanbus macht sich auf den Weg nach Karlsruhe, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen. Gerade in einem so engen und richtungsweisenden Wettkampf könnte dieser Support zum entscheidenden Faktor werden. Für Roding ist es mehr als nur ein weiterer Auswärtskampf. Es ist ein Schlüsselduell im Kampf um den Klassenerhalt – und eines, das kaum Spielraum für Fehler lässt.
Roding II in Schweinfurt
In Liga 2 ist der die zweite Rodinger Mannschaft beim AC Schweinfurt zu Gast. Die Unterfranken zeigten sich in dieser Saison in den entscheidenden Begegnungen in starker Form und holten vermutlich schon die nötigen Punkte für den Klassenerhalt. Für Roding wird es eng und so gilt es in Schweinfurt zu punkten. Die personelle Lage ist allerdings alles andere als rosig. Mit Oliver Becker und Michael Lenz fehlen zwei Stammkräfte. Bleibt abzuwarten ob dies kompensiert werden kann. Mindestens einen Punkt strebt das Team um Kapitän Adolf Fischer an.
