Gemischte Bilanz für Rodinger Duo

Gemischte Bilanz für Rodinger Duo

Beim DGJ-Supercup auf Bundesebene zeigten die beiden Rodinger Nachwuchsheber Samuel Dietlmeier und Quirin Hecht ordentliche Leistungen, mussten sich in der Einzelwertung jedoch mit den Plätzen sechs und sieben zufriedengeben. Grund zur Freude gab es dennoch im Mannschaftswettbewerb. Gemeinsam mit der Auswahl des Bayerischen Gewichtheberverbandes sicherten sie sich die Silbermedaille hinter dem Team aus Baden-Württemberg.

Samuel Dietlmeier, der dem Bundeskader angehört, bestätigte einmal mehr seine Stärke im klassischen Gewichtheben. Im Reißen zeigte er eine solide Serie, scheiterte jedoch knapp an der neuen Bestleistung von 76 Kilogramm. Im Stoßen gelang dann der neue Rekord. Mit starken 96 Kilogramm unterstrich seine positive Entwicklung. Auch in der Athletik wusste Dietlmeier zu überzeugen. Im Kugelschockwurf sowie im Schlussdreisprung erzielte er ordentliche Ergebnisse und hielt Anschluss an die nationale Konkurrenz. Bitter verlief hingegen der Sternlauf, bei dem ihm in beiden Durchgängen kein gültiger Versuch gelang. Die dadurch fehlenden Punkte machten sich im Gesamtklassement deutlich bemerkbar und verhinderten eine noch bessere Platzierung.

Für Quirin Hecht, Mitglied des Bayernkaders, war der DGJ-Supercup der erste Einsatz auf Bundesebene. Entsprechend war ihm zu Beginn eine gewisse Nervosität anzumerken. Im Reißen konnte er lediglich die Anfangslast von 67 Kilogramm gültig bewältigen und blieb damit unter seinen Möglichkeiten. Im Stoßen zeigte er jedoch eine starke Reaktion. Mit zwei gültigen Hebungen und einer neuen Bestleistung von 92 Kilogramm bewies er Kampfgeist und steigerte sich deutlich. In den athletischen Disziplinen präsentierte sich Hecht ebenfalls in guter Form. Besonders im Sternlauf überzeugte er mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 11,61 Sekunden, was ihm wertvolle Punkte einbrachte.

Insgesamt war es für das Rodinger Duo ein Wettkampf mit Licht und Schatten. Beide Athleten zeigten ihr Potenzial, mussten aber gleichzeitig erkennen, wie hoch das Leistungsniveau und wie dicht die Konkurrenz auf deutscher Ebene ist. Mit Blick auf die Zukunft bieten die gezeigten Leistungen jedoch eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung.

Matthias Kurze