Landshut ein gutes Pflaster für Rodinger Hebernachwuchs

Sonntag, 19.Oktober 2014

Fünf Turniersiege und die Teamwertung nach Roding – BilderErgebnisse

Beim Gewichtheben und im Athletik-Mehrkampf zeigte sich der Rodinger Bundesliganachwuchs beim Bayerischen Herbstturnier, bestens ausgerichtet von der TG Landshut, am Samstag topfit. Mit Rishabh Saini, Annika Pilz, Marina Bauer, Johannes Schwarz und Peter Kulzer stellte der TB 03 Roding bei zehn Startern gleich fünf Turniersieger. Auch der Pokal für die Mannschaftswertung wanderte von der Isar an den Regen

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Die Betreuer Anton Hecht, Werner Brandhuber und Christian Kulzer zeigte sich mit den Leistungen sehr zufrieden, gab es doch eine ganze Menge persönlicher Bestmarken, was die gute Trainingsarbeit bestätigt. Alle vier Starterinnen und sechs Starter mussten die olympischen Übungen Reißen und Stoßen absolvieren und sich dann auch noch in der Athletik beweisen. Schnelligkeit, Sprungkraft und Dynamik brauchten die jungen Sportler beim Sternlauf, Schlussdreisprung und Kugelschockwurf. Die Kinder und Schülerheber bekamen zusätzlich noch Techniknoten vom Kampfgericht für die saubere Ausführung der Übung. Aus allen Übungselementen ergab sich dann die Punktzahl, welche für die Platzierung beim jeweiligen Jahrgang entscheidend war.

Nach einem nervösen Start mit zwei Ungültigen siegte am Ende Rishabh Saini beim Jahrgang 2005 doch noch, und Erik Ferstl holte beim Jahrgang 2002 Silber. Mit Bestleistungen in allen Bereichen zeigte Johannes Janker sein Hebertalent und holte Silber hinter dem großen Favoriten Markus Kerimow vom SSV Höchstädt. Mit Bestmarken von 53 kg Reißen und 74 kg Stoßen schaffte Leon Koralewski den Stockerlplatz mit Bronze bei den 1999ern. Gold bekam Johannes Schwarz, nachdem er bei einem beherzten Wettkampf erstmals die 600 Punkte Marke überbieten konnte.

Starke Mädels und der Peter

Der 16-jährige Peter Kulzer aus Neubäu, der im Sportinternat Frankfurt/Oder lebt und trainiert ließ den Mitbewerbern keine Chance. Seine Bestmarken verbesserte er um jeweils fünf Kilogramm und schraubte sie auf 115 kg Reißen und 145 kg Stoßen. Nachdem er auch die Kugel mit 14,30 Meter soweit schleuderte, wie keine Anderer beim Landshuter Turnier, standen am Ende 637 Punkte als neue Bestmarke fest. Aber auch die vier jungen Rodinger Gewichtheberinnen standen ihren männlichen Kollegen in keiner Weise nach. Nachdem Cheyenne Koralewski mit erstmals über 400 Punkte Bronze beim Jahrgang 2003 holte lieferten sich Annika Pilz und Marie-Kristin Biener einen "heißen Tanz" um den Sieg beim Jahrgang 2002. Dieses Rodinger Duell ging mit 456 zu 452 Punkten erstmals an Annika Pilz und die Silbermedaillengewinnerin Marie-Kristin gratulierte ihrer Vereinskameradin zur ersten Goldmedaille herzlich.

Nach neuen Bestmarken und erstmals 40 Relativpunkten durfte sich Marina Bauer über Gold beim Jahrgang 1999 weiblich freuen. Auch die Mannschaftswertung holten sich die Rodinger, wobei die vier besten Kinder und Schüler eines Vereins in die Wertung kamen. Für Roding waren dies: Johannes Janker 581 Punkte, Leon Koralewski 522 Punkte, Annika Pilz 456 Punkte und Mariana Bauer 454 Punkte, vor dem 1. AC Weiden, Eichenauer SV und ESV München-Ost.