Roding erwartet zum Playoff-Wettkampf das Athletenteam Vogtland

Überraschungen gab es am Samstag beim letzten 1. Bundesligawettkampf der Vorrunde. Dem SV Germania Obrigheim wurden die Punkte gegen den KSV Durlach  nach dem bestätigten Dopingverdacht von Ion Jubirca jetzt aberkannt. Damit war Obrigheim fast schon aus dem Rennen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Doch das Team vom Neckar bekam Schützenhilfe vom AC Germania St. Ilgen, der überraschend den KSV Durlach mit 812,0 : 613,0 Punkten besiegte.

Überraschend deshalb, weil die Saisonbestmarke von St. Ilgen bei 660 Punkten und von Durlach bei 802 Punkten liegt. Die St. Ilgener traten ja zum Saisonstart im September 2016 in Roding nicht an, dümpelten die ganze Saison um die 600 Punkte dahin und standen beim letzten Wettkampf am Samstag, wie "Phönix aus der Asche", auf. Diese Steigerung war nur möglich, da die Leimener Vorstädter ihre zwei Ausländer einsetzten, die zusammen 360 Relativpunkte lieferten. Vasil Gospodinov schaffte bei 101,2kg Körpergewicht 180kg beim Reißen und 222kg beim Stoßen und überragende 203 Relativpunkte.

Die Überraschungen des letzten Kampftages berührten die TB-Staffel nicht mehr. Denn nach dem vorgezogenen Wettkampf gegen Obrigheim vor einer Woche stand der 5. Tabellenplatz für die Heber von der Regenreib'n schon fest. St. Ilgen bleibt mit zwei Punkten weniger als Roding auf dem 6. Platz. Die Rodinger bereiten sich jetzt zusammen mit Gregor Nowara und einem noch stärkeren Simon Brandhuber auf den 1. Play-Offkampf in der Rodinger Dreifachturnhalle gegen den Tabellenfünften der Ostgruppe, das Athletenteam Vogtland, am 11. März vor.  Vor heimischer Kulisse will Simon Brandhuber seine Norm für die Teilnahme an der Europameisterschaft Anfang April in Split/Kroatien stemmen. Und auch das gesamte TB-Team ist hochmotiviert.